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Aktuelle Informationen finden Sie unter Unsere Projekte 2017 und Aktuelles.

NEU! 2017 Broschüre von Imbuto e.V.


Wo kommen wir her? Wo gehen wir hin?

Gesellschaftliche Teilhabe von zugewanderten Personen

- Talente fördern und Zukunft gestalten

Die Situation von vor kurzem zugewanderten Personen aus den Ländern des globalen Südens in Deutschland ist durch zahlreiche Faktoren und Bedingungen gekennzeichnet. Alle bringen viel "Gepäck" und ihre Geschichte mit und haben sehr große Hoffnungen, hier eine neue Heimat zu finden. Diese Studie „Wo kommen wir her? Wo gehen wir hin?“ zeigt den Rahmen auf, in dem Migration und Flucht weltweit stattfinden. Sie analysiert die Situation von Personen, die ihre Herkunftsregion verlassen. Über Migrationsbewegungen und die Einwanderung nach Europa werden Ursachen von Flucht und heutige Fluchtwege benannt wie auch die Folgen für die Menschen. Das Ankommen von Menschen an fremden Orten, ihre Hoffnungen, Hindernisse, sozio-kulturelle Bedingungen und Erfahrungen, die sie mitbringen, werden thematisiert. Es wird aufgezeigt, wie Integration gestaltet werden könnte, um zum gesellschaftlichen Zusammenhalt und damit zu einem guten Leben beizutragen. Mythen und Wirklichkeiten werden benannt. Es gibt viele Angebote der Integration in die Gesellschaft in Deutschland, aber sehr oft fehlt etwas: „Es sind Flüchtlinge gekommen, und dann haben wir festgestellt, dass es Menschen sind.“


Im Jahr 2012 haben wir uns Zeit genommen, um die zwölfjährigen Aktivitäten von Imbuto auszuwerten. Was haben wir in diesen Jahren getan? Welchen Nutzen hatten die Aktivitäten und für wen? Welche Wirkungen haben wir erreicht? Wo soll es hingehen? Hier die Ergebnisse der Evaluation:

Auch Bäche beginnen mit einem Tropfen ... Erfahrungen und Lernen aus zwölf Jahren friedenspädagogischer und entwicklungspolitischer Arbeit
Wir bedanken uns herzlich bei den Lesern dieses Portals, den Teilnehmenden an den vielen Projekten und den Institutionen, die uns finanziell unterstützen. Imbuto e.V. – asbl 

Für Frieden, eine gerechte Welt und Gleichberechtigung für alle Menschen dieser Welt

Imbuto e.V. will zu einer Kultur des Friedens beitragen und den Dialog zwischen Personen afrikanischer Gesellschaften und aus dem Norden der Hemisphäre fördern.  Imbuto ist ein Begriff, der den nationalen Sprachen der Länder Burundi und Rwanda (Kinyarwanda, Kirundi) entliehen ist. Imbuto bedeutet ausgewähltes Saatgut, ein Samenkorn oder auch Frucht, also etwas das gesät wird und Früchte tragen soll. Das heißt, mit dieser Initiative wollen wir, symbolisch gesprochen, ein Korn in die Erde legen, welches begossen wird, damit es Früchte tragen kann.

Unsere Ziele:

  • politische Bildungsarbeit auf nationaler und internationaler Ebene zur Förderung der Völkerverständigung, 
  • Unterstützung von Projekten, die zu einer friedvolleren Zukunft der Gesellschaften beitragen,
  • Förderung und Beratung von Gruppen und Einzelpersonen, die sich für eine konstruktive Gestaltung von Gesellschaft, für gewaltfreie Konfliktlösung und Toleranz einsetzen sowie den Menschenrechten zur Anerkennung verhelfen,
  • Förderung unter den Aspekten Gleichberechtigung und Gerechtigkeit von Wissenschaft und Forschung sowie von Projekten der Entwicklungszusammenarbeit, die die Selbstorganisation unterstützen, um somit Friedensallianzen auf verschiedenen Ebenen zu schaffen.

 

Projekte 2000-2017: Organisation internationaler Begegnungen in Europa und in Rwanda

Eine Auswahl:

2000, Rencontre interculturelle: Rwanda - Afrique – Europe: Créativité et Perspectives/ Interkulturelle Begegnungen: Rwanda - Afrika – Europa: Kreative Gestaltung von Zukunft, in Zusammenarbeit mit ISOKO e.V.

2001, Internationales Sommerseminar für Jugendliche afrikanischer und europäischer Herkunft: "Für einen Dialog zwischen den Kulturen - Gegen Rassismus und Gewalt", in Zusammenarbeit mit ISOKO e.V.

2002, Juli, Workshop für Erwachsene und Kinder: "Interkulturelles Leben und Arbeiten in der neuen Heimat"

2002, August, Internationale Zukunftswerkstatt für Jugendliche "Wo liegt eigentlich Afrika?" „Où se trouve l'Afrique?“ mit Inkindi n'Amanzi, Belgien, Best Practice – EU (CD-Rom)

2003, mehrere Veranstaltungen "Jugend für eine tolerante Gesellschaft - Gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit"

Sommer 2003, "Für Versöhnung und Gerechtigkeit - Jugendbegegnungen in Rwanda", Seminare in Deutschland und Rwanda (CD-Rom), Best Practice, ZIVIK-IFA

 

2004, Veranstaltungen zu "Rwanda: 10 Jahre Genozid und Verbrechen gegen die Menschlichkeit - Für Frieden und Versöhnung"

2004, Seminar in der Ardèche: "Für Frieden und Versöhnung", mit Groupe de Labeaume pour la Paix, la Solidarité et le Développement asbl, Ardèche - Frankreich und Inkindi n'Amanzi, Belgien

2004, Studienreise: "Erinnern, Lernen und Gedenken in Deutschland und in Rwanda", mit MEMOS aus Rwanda in Deutschland: Konzentrationslager Buchenwald, Haus der Wannseekonferenz, jüdische Museen ... , in Zusammenarbeit mit dem DED – Deutscher Entwicklungsdienst 

2005-2006, Seminare und Austauschprogramm mit Jugendorganisationen der Region der Großen Seen in Europa und in Rwanda: "Voneinander lernen - Nach dem Holocaust in Europa - nach dem Genozid in Rwanda - Zukunft gestalten", in Zusammenarbeit mit „Association des Etudiants en Psychologie Clinique et pour la Santé Mentale – AEPCSM“, Nationale Universität Rwanda, Butare

2006, Seminar „Perspektiven entwickeln – Frieden gestalten“, Gespräche mit PolitikerInnen und AkteurInnen der Friedensförderung, Berlin

2007, Juli, Kinderseminar "Wer bin ich? Wer bist du?" - Gemeinsam Zukunft bauen - Gegen Vorurteile und Ausgrenzung

2007, Juli Jugendseminar: "Sprechen Sie afrikanisch?" Voneinander lernen - Zukunft gestalten

2007, Oktober, Austauschprogramm mit Studierenden aus Rwanda und Burundi in Rwanda: "Visionen von Jugendlichen für die Zukunft"

2008, Februar, Film und Diskussion „Democracy in Rwanda“

2008, August, Jugendseminar "Visionen von Jugendlichen für den Frieden" Frankfurt, Marburg

2008, August, Internationales Symposium "Ohne Vergangenheit keine Zukunft - Perspektiven der Friedensförderung in der Region der Großen Seen, Zentralafrika", in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Konfliktforschung der Philipps-Universität Marburg und AEPCSM - Rwanda

2009, August, Internationales Jugendseminar: "Meine Welt - Deine Welt -Unsere Welt" mit Kulturabend im "Amtsgericht" Fronhausen

2010, 18.07-25.07., Sommerseminar im "Amtsgericht" Fronhausen - Séminaire d'été: "Meine Rechte - Deine Rechte - Unsere Rechte / Mes droits - tes droits - nos droits / My rights - your rights - our rights" mit afrikanischem Kulturabend


2011, Sommerseminar "Stand up for your Rights!
Menschenrechte in Afrika und in Europa" 

2012, "Menschenrechte in Afrika und in Europa - 11 Jahre Friedensförderung"

2012, Evaluierung unserer 12jährigen friedenspädagogischen Arbeit , Dezember: „Den inneren Frieden wiederfinden - Diskussion der Ergebnisse der Evaluierung"

2013, Veröffentlichung der Evaluierung von Imbuto e.V. "Auch Bäche beginnen mit einem Tropfen ..." 

2014, Veranstaltungen zu "20 Jahre Genozid", Frankfurt a.M. im Haus am Dom, in der Stadtbücherei sowie in Fronhausen

2014, Teilnahme auf dem Podium des Kongresses: 10 Jahre www.epn-hessen.de

2014, 22. November, "Leben nach 20 Jahren - Völkermord in Rwanda 1994", Bellnhausen

2015, Veranstaltungen Januar-Juni: „Flüchtlinge in Fronhausen - Was habe ich damit zu tun? Was kann ich tun? Wo können sie wohnen und wie die Menschen unterstützen?", Landkreis Marburg Biedenkopf

2015, Projekttage 30. - 31. Mai, "Auf der Suche nach einer neuen Heimat - Flucht und Migration", 35112 Bellnhausen

2015, 5. Dezember, "Auf der Suche nach einer neuen Heimat - Warum aus Eritrea und Somalia flüchten?" 35112 Sichertshausen

2016, 28. April, „Verlorene Heimat“ Gesprächsabend mit Lula Helms (Eritrea) und Dr. Hussein Almohamad (Syrien), Landsynagoge Weimar-Roth

2016, 30. April, Projekttag: „Gemeinsam unsere Welten gestalten - Angekommen aus Eritrea, Somalia ...“

2016, 5. Juli, The restructuring of the Rwandan society during colonialism - The dominant historiography is the history of those who rule, Universität Frankfurt, mit academic experience worldwide, Frankfurt

2016, 27. Oktober, "Rwanda: No Future Without The Past - Is Reconciliation Possible?” Universität Frankfurt, mit academic experience worldwide, Frankfurt

2016, 2. November, Unter Nachbarn - Vom Leben mit den Mördern, Film von Steffen DÜVEL, 43 min. 2008, und Gespräche, EPN-Filmreihe fern:welt:nah, in Zusammenarbeit mit dem Haus am Dom, Frankfurt

2017, Studie "Wo kommen wir? Wo gehen wir hin?" März 2017

2017, 4.-29. Januar, "Rwanda - Entgrenzungen", Kunstausstellung, Galleria Bruno P. - Brüder Grimm Stube, Marburg

2017, 12-14.05., Seminar „Auf der Suche nach einem besseren Leben: Demokratische Republik Kongo – Marokko – Rwanda“, Marburg

2017, 25.09., Vortrag - Gespräche: „Wo kommen wir her? – Wo gehen wir hin?“ Marburg, in Zusammenarbeit mit Büro für Integration, Landkreis Marburg Biedenkopf

Alle Programme und Projekte mit ausführlicher Dokumentation finden sich hier!


 




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